Am Sonntag, den 19. Juli, gestalteten die Damen des Frauenbund-Zweigvereins Herz Jesu Schwandorf wie schon in den vergangenen Jahren einen Gottesdienst zu Ehren der Hl. Maria Magdalena, deren Fest am 22. Juli gefeiert wird. Während die orthodoxen Kirchen Maria Magdalena, die erste Zeugin der Auferstehung, immer wie die übrigen Apostel gefeiert und verehrt haben, hat im Westen erst Papst Franziskus vor zehn Jahren wieder an diese Tradition angeknüpft.
In diesem Jahr stand der Gottesdienst unter dem Motto "Maria Magdalena - Pilgerin der Hoffnung". Mit verschiedenen Texten und Gebeten verdeutlichten die Damen des Frauenbundes, wie Maria Magdalena Jesus auf seinem irdischen Weg gefolgt ist und die Hoffnung auch angesichts von Leid und Tod bei der Kreuzigung Jesu nie ganz aufgegeben hat. Ihr, die sein Grab besuchen und seinen Leichnam salben möchte, erscheint der auferstandene Jesus als erster. Er sendet sie mit der Botschaft von seiner Auferstehung zu den Jüngern und eröffnet damit ganz neue Wege, auf denen die Hoffnung weitergetragen wird bis heute.
(Text: A. Blank)