Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

Gehören Sie auch zu denen, die gerade entrümpeln, weil man so viel übrige Zeit hat? Wenn ich in den letzten Tagen unterwegs war, ist mir aufgefallen, dass viele Haushalte eine Menge mehr Müll zur Abholung bereitgestellt haben, als das sonst der Fall war.

Aber wie sieht es denn im geistlichen Leben aus? Haben Sie sich da auch schon Zeit genommen, etwas zu entrümpeln oder etwas neu zu beginnen? Diese Zeit, die uns jetzt doch allerhand abverlangt, die uns auf das Wesentlichste einschränkt, könnte doch auch eine Gelegenheit sein, zu schauen, was nun wirklich wichtig ist, und was weniger wichtig ist. Jetzt wäre einmal die Gelegenheit, vielleicht die Heilige Schrift neu zu entdecken, neue oder andere Gebetsformen auszuprobieren, wenn schon die Feier der Gemeindemesse so nicht möglich ist. Auch das Internet bietet ja gerade eine Menge an Möglichkeiten.

Im Johannesevangelium steht heute der doch etwas bedrückende Satz: "Ich habe erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt. Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und doch lehnt ihr mich ab" (Johannes 5,42-43). Dieser Satz ging natürlich nicht zuerst an uns, aber vielleicht ist er doch eine Anfrage an uns: Wie steht es da bei mir? Und kann ich vielleicht gerade in dieser Zeit jetzt etwas ändern? Nutzen wir die Zeit... 

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In neun Monaten feiern wir Weihnachten! Das klingt erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber genau das feiert die Kirche heute im Rang eines Hochfestes: Verkündigung des Herrn. Ein Engel besucht Maria und erzählt ihr etwas Unerhörtes! Sie wird ein Kind bekommen durch das Wirken des Heiligen Geistes (Lukas 1,31)

Dieses Kind feiern wir bis heute. Dieses Kind ist die Hoffnung der ganzen Welt. Und es zeigt: Gott fängt klein an, im Unscheinbaren. Viele Geschichten der Bibel erzählen davon, dass Gott gerade nicht in den gewaltigen Dingen kommt, dass er nicht "aufbrausend" daherkommt, nicht mit Macht und Gewalt. Er kommt zu jedem Menschen persönlich. Vielleicht ist gerade das eine Chance in der aktuellen Zeit: ihn einlassen, auf seine leise Stimme hören.

Vielen hilft dabei ein Bild, durch das sie sich von Christus ansprechen lassen können. Und Bilder, die dabei helfen können, gehen momentan eine Menge durch die Medien: da ist ein Don Camillo in Schwarz-Weiß, der in einer überfluteten Kirche in einem überfluteten Brescello die Menschen segnet und eine kurze, packende Predigt hält, da ist aber auch z.B. die Verkündigungsszene auf einem unserer Messkelche, die ich heute als Bild beifüge, oder auch der Christus, der schützend seine Hände um uns ausbreitet, wie es im Altarraum unserer Kirche dargestellt ist.

Lassen Sie sich ansprechen von Christus! Jesus ist auch und gerade jetzt für Sie und für Dich da!

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Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit am 25. März zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Wir alle sind eingeladen, um 12 Uhr einen Moment innezuhalten und ein Vaterunser zu beten. Dazu werden alle Kirchenglocken im Bistum Regensburg läuten.

Bischof Rudolf ruft uns am gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg aus Anlass des Hochfestes "Verkündigung des Herrn" um 19.30 Uhr den freudenreichen Rosenkranz zu beten. Auch dazu werden alle Kirchenglocken im Bistum läuten. Den freudenreichen Rosenkranz finden Sie im Gotteslob unter der Nr. 4.4 "Die freudenreichen Geheimnisse":

1. den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast

2. den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast

3. den du, o Jungfrau, zu Bethlehem geboren hast

4. den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast

5. den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast

Am kommenden Freitag, den 27. März, wird Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem Vorplatz des Petersdoms leiten. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das allerheiligste Altarsakrament aussetzen. Abschließend wird er den Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt Rom und dem Erdkreis) spenden. Auch dazu werden alle Kirchenglocken im Bistum Regensburg läuten.

Informationen dazu finden Sie auch auf der Homepage des Bistums Regensburg (www.bistum-regensburg.de)

Wenn man frisches, klares Wasser sieht, dann fallen einem dazu sofort eine Menge Dinge ein. Wasser erfrischt, "Wasser ist zum Waschen da", und, und, und … Auch an das Taufwasser können wir als Christen denken. Gerade in diesen Tagen drängt sich da der Gedanke auf: mit der Taufe erhalte ich das "allgemeine Priestertum aller Gläubigen". Wie kann ich also meine Aufgabe als Christ in dieser Welt in diesen Tagen ausführen? Das kann ein intensiviertes Gebetsleben sein (z.B. auch mit dem Stundengebet der Kirche oder mit ganz anderen Möglichkeiten), das können Telefonate sein mit Menschen, die sich vielleicht über einen Anruf freuen würden, gerade jetzt, wo man ja zu Hause bleiben soll; das können auch Botendienste sein und vieles andere mehr - zum Beispiel auch ein freundliches Lächeln oder ein nettes Wort für die, die im Moment für uns arbeiten, und zwar noch härter als sonst. Das Taufwasser möchte uns anregen, unsere Aufgabe für Kirche und Welt jetzt wahrzunehmen.

Die Lesung erzählt dann heute auch davon, dass das salzige Wasser gesund wird (Ezechiel 47,8ff.). Das bringt mich noch darauf, Sie einzuladen, einmal nach draußen zu schauen: Sehen wir, wie die Welt trotz des Virus gesund wird? Wie Pflanzen und Lebewesen auf einmal wieder aufblühen? Vor meinem Fenster tummeln sich momentan viel mehr Vögel als früher. Gottes Schöpfung lässt sich nicht unterkriegen … - und wir gehören dazu! 

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Für die Zeit, in der wir uns gerade befinden, gibt es mehrere Namen: Fastenzeit, Quadragesima, österliche Bußzeit. Auch die Texte in der Liturgie sprechen oft vom Fasten, von der Umkehr, von der Buße. Aber das ist nicht alles. Wer genauer hinschaut, der kann dazwischen immer wieder auch das Licht von Ostern, das Licht der Zuversicht durchschimmern sehen. Ein paar der biblischen Worte für den heutigen Tag zeigen das ganz deutlich, und deswegen lassen wir diese Texte heute einfach einmal für sich sprechen:

"Ich schaue aus nach dem Herrn, ich warte voll Vertrauen auf Gott, meinen Retter. Mein Gott wird mich erhören." (Micha 7,7)

"Zwar liege ich am Boden, doch ich stehe wieder auf. Zwar sitze ich in der Finsternis, aber der Herr ist mein Licht." (Micha 7,8)

"Er wird mich hinausführen ins Licht, ich werde seine Heilstat erleben." (Micha 7,9)

"Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe." (Jesaja 65,17-18a)

Lassen Sie uns auch heute Vertrauen schöpfen mit diesen starken Worten aus der Bibel und vertrauen wir auf IHN - er lässt uns nicht im Stich! ER ist da!

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