Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

„Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apostelgeschichte 4,20), sagen Petrus und Johannes dem Hohen Rat in der heutigen Lesung. Sie sind in den Tempel gegangen, um zu beten. Dabei haben sie einen Gelähmten getroffen, den Petrus im Namen Jesu geheilt hat. Die anderen Leute im Tempel versammeln sich um sie und wollen wissen, wie die Heilung geschehen konnte, und da erzählen ihnen Petrus und Johannes von der Auferstehung Jesu. Der Hohe Rat, das wichtigste religiöse Gremium der Juden zu dieser Zeit, möchte auch wissen, was geschehen ist, und entscheidet schließlich, den Aposteln die Predigt im Namen Jesu zu verbieten, um Ärger und Streit in der Bevölkerung zu vermeiden.

Doch die Apostel können das Verbot nicht hinnehmen, so erfüllt sind sie von der Freude über die Auferstehung Jesu und dem Wunsch, diese frohe Botschaft allen Menschen zu bringen. Sie bleiben dem Auftrag Jesu treu, den wir heute im Evangelium hören: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Markus 16,15).

Wie geben wir heute unsere Freude über die Auferstehung Jesu, die wir noch bis Pfingsten in besonderer Weise feiern, weiter? Wem kann ich heute durch mein Reden oder Tun eine Freude machen? Wen möchte ich an meiner Freude über die frohe Botschaft von Ostern teilhaben lassen?

(Bild: S. Gradl, Text: A. Blank)

Wir möchten Sie gerne auf folgende Internetseite aufmerksam machen:

https://www.diewortmacherei.de/familiengebet

Die "Wortmacherei" veröffentlicht dort Familiengebete (Online Kindergottesdienste), an denen live teilgenommen werden kann. Nachträglich können Sie die Familiengebete auch bei YouTube einsehen. Frau Karban-Völkl, eine der "Wortmacher", ist Religionspädagogin (FH).

Ostern 2020, "Der Heiland erstand"

Unser Kirchenmusiker und Organist hat für uns das bekannte Kirchenlied "Der Heiland erstand" von Carl Santner (+1885) aufgenommen, es steht für Sie zum Anhören und Mitsingen (Gotteslob Nr. 791) bei YouTube bereit.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Droge für die Aufnahme:

OSTERN 2020, DER HEILAND ERSTAND (Orgel)

 

Link zum YouTube-Kanal Herz Jesu - Schwandorf:

Herrn Michael Schickram für die Einrichtung des YouTube-Kanals,
die Umsetzung und das Engagement ein herzliches Vergelt´s Gott.

Eine Woche lang wie Ostern feiern - das sagt die Osteroktav. Das ist schön und gut, und große Feste müssen ausgiebig gefeiert werden, und so natürlich auch das größte Fest der Christenheit!
Aber sind wir innerlich nicht eigentlich schon lang wieder zum Alltag zurückgekehrt - zumindest insofern man momentan von einem Alltag sprechen kann… Ostern ist doch eigentlich vorbei in unserem täglichen Leben. Und doch sollte Ostern eigentlich unser ganzes Leben beschäftigen! Ostern sollte nicht untergehen in unseren täglichen Beschäftigungen, vielmehr soll Ostern unsere täglichen Beschäftigungen bereichern!
Wir sind aber in guter Gesellschaft. Das Evangelium erzählt heute auch, dass sieben von den Jüngern wieder zu ihrem Alltag zurückgekehrt sind: sie sind am See und fischen. Doch da kommt Jesus - zunächst wird er wieder nicht erkannt - und er durchbricht ihren Alltag. So soll auch Jesus unseren Alltag, und erst recht unsere eingeschränkten Situationen durchbrechen. Er möchte ein Leben in Fülle für uns, nicht nur ein Leben der kurzzeitigen, oberflächlichen Fröhlichkeit, sondern ein Leben in Fülle. Vielleicht gelingt es uns, uns dafür zu öffnen.
In der Corona-Krise setzen die Malteser vermehrt auf ihren Telefonbesuchsdienst. „In der jetzigen Situation ist der telefonische Besuchsdienst eine geeignete Option, um Menschen, die isoliert sind zu erreichen“, erklärt Daniela Schwarz, Referentin Soziales Ehrenamt bei den Maltesern in der Diözese Regensburg. Alle Menschen, die sich einsam fühlen, könnten sich telefonisch bei den Maltesern melden. „Menschen, die allein und hilfsbedürftig sind, macht die aktuelle Situation häufig große Angst. Ihnen möchten wir die Sicherheit geben, nicht allein zu sein.“, sagt Schwarz. Nähe zu anderen Menschen könne auch die vertraute Stimme am Telefon sein. Ängste sollen durch Telefonate abgemildert werden Im Telefonbesuchsdienst können Menschen, die reden wollen, die Nummer der Malteser wählen und sich zum regelmäßigen Gespräch per Telefon verabreden. „Unsere Ehrenamtlichen hören aufmerksam zu und lassen den anderen von seinen Ängsten erzählen. Gerade in einer Ausnahmesituation wie dieser, kann das sehr beruhigend sein“, so Schwarz.

 

Dem Angebot kommt in der Krisensituation eine besondere Bedeutung zu. „Die Corona-Krise offenbart die Einsamkeit der Menschen einmal mehr“, so Annemarie Mändl, die den Telefonbesuchsdienst koordiniert. Alte und schwache Menschen sind von der Isolation durch Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus in besonderem Maße betroffen. Zwar gebe es zurzeit viel Solidarität unter den Schwandorfern in Stadt und Landkreis, sich gegenseitig zu helfen. „Doch bei Menschen, die schon vorher einsam waren, kommt diese Hilfe gar nicht erst an.“ Wer sich über einen Anruf der Malteser freuen würde, kann sich telefonisch unter (09431) 470 310 01 melden. Auch suchen wir weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die einsamen Menschen am Telefon Mut machen. Ehrenamtliche können die Telefonate von ihrem Zuhause aus führen.

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