Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

 

Mit dem neuen Kirchenjahr haben wir uns auch überlegt, den Pfarrbrief ein wenig zu überholen. Heute also halten Sie erstmals einen neuen Pfarrbrief in Händen. Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Kaplan Ulrich Eigendorf aus Nittenau, der uns das Gerüst für unseren neuen Pfarrbrief erstellt hat. Wir hoffen, daß er damit ein wenig mehr Übersichtlichkeit erhält und für Sie besser lesbar ist. Natürlich fangen wir jetzt erst mit dem neuen Konzept an – es gilt sicherlich auch noch, den einen oder anderen Fehler auszumerzen. Was Ihnen vielleicht auch aufgefallen ist: Das doch schon in die Jahre gekommene Bild unserer Kirche ist nicht mehr auf der Titelseite zu finden. Auch dafür bedanken wir uns bei Kaplan Eigendorf. Bei einem mehr oder weniger zufällig stattfindenden Gespräch hat er gesagt, er würde sich einmal Gedanken über ein Logo machen. Herausgekommen ist, was Sie in kleiner Form auf dem Titel des Pfarrbriefs, in größerer Form am Ende des Gottesdienstplans sehen.

Der Gedanke hinter dem Logo ist: Es soll ein Bild sein, welches unsere Pfarrei repräsentiert, deswegen werden Sie es künftig auch auf anderen Veröffentlichungen der Pfarrei immer wieder finden.
Da unsere Pfarrei „Herz Jesu“ heißt, ist es nur logisch, daß sich das Herz auch im Logo findet; der Schriftzug „Herz Jesu Schwandorf“ ist also bewußt in Herzform gestaltet, um einerseits das Patronat unserer Kirche zu zeigen, um aber andererseits auch nicht kitschig zu wirken.
Jesus mit ausgebreiteten Armen – wie eben auf unserem Bild hier – ist dem Altarrelief in unserer Kirche nachempfunden. Mit ausgebreiteten Armen steht Jesus an der Stirnseite unserer Kirche – er lädt ein und empfängt uns herzlich!

Der Gesichtsausdruck der Jesusfigur ist bewußt leer gelassen, denn wir sind es, die der Liebe Gottes ein Gesicht verleihen sollen. Sie und ich – wir alle sind gefragt, um Gottes Liebe in der Welt sichtbar zu machen.

Zum Fest Allerseelen gedenken wir der verstorbenen Angehörigen unserer Pfarrei. In der Messfeier heute, am 2. November, um 18 Uhr denken wir besonders an diejenigen, die seit dem 1. November 2018 in unserer Pfarrei verstorben sind.

Bilder: S. Gradl

Unter dem Motto: „Eine kräftige Suppe für die Mission“ lud der Pfarrgemeinderat nach dem 10-Uhr-Gottesdienst zu einem Teller leckerer Suppe ein. Diese Einladung wurde von vielen Gottesdienstbesuchern gern angenommen, die sich auf dem Kirchenvorplatz bei schönstem Herbstwetter die Suppe schmecken ließen oder sie zum Mittagessen mit nach Hause nahmen. Dabei wurden 108,31 € für die Weltmission gespendet.

(Text und Bild: A. Blank)

Am Sonntag, den 13. Oktober, wurde unser neuer Pfarrer, Herr Andreas Schinko, mit einem festlichen Gottesdienst, zu dem zahlreiche Pfarrangehörige gekommen waren, in sein Amt in unserer Pfarrei Herz Jesu eingeführt. Vor dem Portal der Kirche wurden Pfarrer Schinko und Dekan Monsignore Amann von Frau Alwang, der Sprecherin des Pfarrgemeinderats, begrüßt. Die Kinder der Kindergärten Herz Jesu und St. Wolfgang hatten als Überraschung ein Gedicht und ein Lied vorbereitet.

Viele Priester aus dem Dekanat Schwandorf feierten gemeinsam mit Pfarrer Schinko und Monsignore Amann die Messe, darunter seine beiden Vorgänger BGR Fromm und Pfarrer Senft, sowie Pfarrer Hierl aus der Pfarrei St. Wolfgang in Landshut, wo Pfarrer Schinko zuvor als Kaplan tätig war. Pfarrer Langbein vertrat die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schwandorf, daneben waren auch Vertreter der Mennoniten und der Immanuelgemeinde der Einladung zur Amtseinführung gefolgt. Die Chorgemeinschaft Herz Jesu, ihre neu gegründete Schola und Frau Mandl mit der Querflöte umrahmten den Gottesdienst mit festlicher Kirchenmusik.

In seiner Predigt erinnerte Monsignore Amann daran, dass alle Gläubigen durch die Taufe Anteil am Priestertum haben, und fragte davon ausgehend nach den Aufgaben eines Pfarrers heute in der Gemeinde. Von besonderer Bedeutung sei es, so Amann, Christus im Amt zu repräsentieren und damit in der Welt erfahrbar zu machen, wofür es wichtig sei, gemeinsam mit Gemeinde und pastoralen Mitarbeiten den Glauben zu leben. Anschließend betete die gesamte Gottesdienstgemeinde um den Beistand des Heiligen Geistes für Pfarrer Schinko. Monsignore Amann führte ihn zum Priestersitz, zum Ambo und an den Altar, wo er ihm die Leitung des Gottesdienstes und damit auch der Pfarrei feierlich übergab.

Nach der Messe waren alle zu einem Sektempfang auf dem Kirchplatz eingeladen, der vom Pfarrgemeinderat organisiert wurde. So fanden viele Pfarrangehörige die Gelegenheit, ihrem neuen Pfarrer persönlich zu gratulieren und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Bilder: A. Blank