Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

Wenn Sie den heutigen Abschnitt aus der Apostelgeschichte lesen, dann wird es Ihnen vielleicht auffallen. Sie erzählt heute von zwei besonderen Wundern; einmal von der Heilung des Äneas, der acht Jahre lang das Bett hüten mußte. Zum anderen das noch viel herausragendere: Eine Verstorbene namens Tabita wird wieder zum Leben erweckt. Bei beiden ist es aber im Prinzip nicht Petrus, der als der große Heiler dasteht, sondern es ist Christus, der dahintersteckt; bei Äneas heißt es ausdrücklich „Jesus Christus heilt dich.“ (Apostelgeschichte 9,34). Nicht Petrus ist derjenige, der heilt, sondern Christus ist der Heiler, der „Heiland“. Und natürlich sprechen sich die Wunder herum und viele kommen zum Glauben an den Herrn.
Doch woher kommt das Wachstum der Kirche eigentlich? Sind es immer nur Wunder und außergewöhnliche Erlebnisse? Ich denke nicht. Die Apostelgeschichte erzählt uns heute zu Beginn, wie das geschieht: „sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.“ (Apostelgeschichte 9,31). Er ist es, der das Wachstum bewirkt; er ist es, der dazu drängt, sich mit der Botschaft auseinandersetzen. Lassen auch wir uns bewegen und treiben vom Heiligen Geist. Auch ein Gebet um geistliches Wachstum ist sicherlich nie verkehrt…