Titelbild, Pfarrei Herz Jesu, Schwandorf

"Zwei Menschen stehen auf dem Bahnsteig.
Sie haben bereits von einander Abschied genommen. Der Zug fährt ein und jetzt wird es ernst.
Noch einen Blick in die Augen, noch ein kräftiger Händedruck, dann muss geschieden werden.
Der Zurückgebliebene spürt einen gewissen oder ungewissen Abschiedsschmerz,
der Abfahrende ist erfüllt mit Hoffnung und Zuversicht in einen neuen Abschnitt seines Lebens.
 
In unserer Pfarrgemeinde Herz Jesu ist es vergleichbar, es stehen Veränderungen an!
 
„Kommen und Gehen“ es bestimmt unser Leben.
Viele von uns und ganz sicher Sie, Herr Pfarrer Senft, haben an den Tag gedacht, an dem Sie, mit vielen Erwartungen,
in unsere Pfarrgemeinde gekommen sind.
18 Jahre ist das nun her. Jahre, in denen Sie hier viel bewirkten und Ihren Gemeindemitgliedern stets mit Rat und Tat zur Seite standen.
Sie haben Feste mit uns gefeiert und uns beigestanden in dunklen Stunden.
Sie haben unsere Kinder getauft und unsere Kinder zur Kommunion geführt.
Sie haben Ehen geschlossen und Sie waren bei den Kranken und haben Verstorbene zur letzten Ruhestätte geleitet.
 
Neben der Aufgabe der Seelsorge mussten Sie auch Manager
sein – neben dem Gotteshaus sind der Pfarrei zwei Kindergärten
anvertraut, aber auch Liegenschaften wie das Piusheim, Sie
waren Dienstherr über mehr als zwanzig Angestellte.
Zuweilen eine Herkules-Aufgabe.
 
Sie als scheidender Pfarrer der Pfarrei Herz Jesu stehen nun vor einem sicherlich ruhigeren Lebensabschnitt.
Wer etwas aufgibt, schaut zugleich mit Hoffnung in die Zukunft.
 
Jetzt streben Sie neue Ziele an, jetzt können Sie das Leben etwas geruhsamer angehen.
Für diesen weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen alles Gute und Gottes Segen – möge Gott Sie begleiten."

 

(Foto: D. Zwick, Mittelbayerische Zeitung; Text: M. Alwang)

Link zum Beitrag der Mittelbayerischen Zeitung.

 

Nachfolgend noch einige weitere Eindrücke von der Verabschiedung: